Whisky ist nicht gleich Whiskey – Von Bourbon bis Scotch

Kategorie: Lifestyle
1. Mrz

Zu einem richtigen Männerabend gehört immer auch eine gute Flasche Whisky. Aber Whisky ist nicht gleich Whiskey. Nicht nur die Schreibweise ändert sich, sondern auch der Geschmack und die Herkunft.

Whisky @ flickr Ethan Prater

Ob ein guter Bourbon oder ein leckerer Scotch: Whisky war schon immer Männersache. Ursprünglich im 5. Jahrhundert von christlichen Mönchen in Irland hergestellt, hat Whisky heute die ganze Welt erobert. Der feine Tropfen wird aus Getreiden mit Hilfe von alkoholischer Gärung und Destillation gewonnen. Der Alkoholgehalt von mindestens 40% muss erreicht werden, um den Namen Whisky zu verdienen.

Single Malt oder Blended Bourbon

Unterschiede gibt es beim Whisky zur Genüge. Der unverfälschte Whisky ist der Single Malt. Da er größtenteils aus Schottland kommt, wird er als Scotch bezeichnet. Blended Bourbon Whiskeys finden wir eher in den USA, wobei das Blended (gemischt, Mischung) für eine Zusammenstellung aus mehreren Whiskeysorten steht. Die Schreibweise mit dem Buchstaben „E“ geht auf die irische Schreibweise und die irischen Einwanderer in Amerika zurück.

Was guter Whisky ist, bleibt eine spannende Frage. Beliebte Sorten sind ohne Zweifel der allseits beliebte Jack Daniels oder der schottische Lagavulin. Kenner schwören aber auf unverschnittenen, schottischen Single Malt. Dort wird die Tradition noch groß geschrieben und zuletzt setzten einige Destillerien wieder auf Holzfässer. Diese Tradition macht sich nicht nur im Geschmack bemerkbar, sondern auch im Preis. Guter Whisky darf nicht billig sein.

Geschmacksnoten und die Hausmarke

Guten Whisky sollte man nicht mit Eis oder Cola mischen. Das Höchste der Gefühle ist eine Mischung mit stillem Wasser. Hierdurch können sich die Aromen entfalten. Der Kühlschrank schränkt diese Aromen ebenfalls ein. Tulpenförmige Gläser können helfen die Geschmacksnoten zu bewahren.

Häufig auftretende Geschmacksnoten bei Whisky sind rauchige, torfige oder nussige Aromen. Dazu können sich eine Süße vom Sherry oder Vanillearomen gesellen. Je nach Geschmack ändert sich die Marke. Ein Balviene kann sich gut für Einsteiger eignen, aber ein Ardbeg ist eher etwas für Kenner.

Ein richtiger Mann sollte sich zunächst überlegen, ob er auf Bourbon oder Single Malt schwört. Danach macht sich eine Hausmarke sehr gut. Zu billig sollte er nicht sein, aber Preis und Alter sind nicht immer ein Zeichen von Qualität. Sind diese Fragen geklärt, steht dem Männerabend mit Whisky-Freuden nichts im Weg. Dazu passt hervorragend eine Zigarre.

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Bjoern schreibt
am 2. März 2011 um 23:00 Uhr

Gut gefuehrter Blog, gefaellt mir sehr. Auch schoene Themen.

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