Was Frauen wollen: Teil 3 – Geld macht sexy – Spendierhosen als Frauen-Köder
Endlich ist es bewiesen: Ein spendabler Mann mit lockeren Finanzen, der schnell sein Portemonnaie zückt wie ein Cowboy seine Colt, hat mehr Erfolg bei den Frauen. Denn Geld symbolisiert einen guten Versorger und Risiko macht sexy.
An der University of Michigan hat eine Studie den Beweis erbracht, dass ein dicker Geldbeutel ein attraktives Accessoire für den Mann ist. Ganz entgegen der Prinzipien der Emanzipation gefällt es Frauen eben doch noch, großzügig eingeladen und beschenkt zu werden.
Klar sind die folgenden Darstellungen überspitzt und es gibt sicher auch immer Ausnahmen, dennoch steckt, wie die Studie der University of Michigan bewies, in jedem verstaubten Klischee ein kleines bisschen Wahrheit.
Der einfachste Frauenköder der Welt: Teure Geschenke
Es funktioniert also doch noch. Frauen stehen weiterhin auf regelmäßige, kleine aber feine Aufmerksamkeiten. Frauen messen oft ihren Wert für den Mann nicht nur an der Intelligenz und der Attraktivität, sondern an dem, was der Mann bereit ist, für diese Frau auszugeben. Zwar ist dieser Vergleich mit den Finanzen risikoreich, dennoch steckt auch in diesem Klischee ein wenig Wahrheit.
Doch Vorsicht: In der Kontinuität liegt die Kraft. Denn ist die Frau erstmal erobert, sollte der Mann das Geschenke-Maß langsam verringern, jedoch nie gänzlich vernachlässigen. Denn bleiben die Geschenke plötzlich aus, nimmt die Frau an, dass sich die Finanzen des Mannes dem Ende neigen und geht auf die Suche nach einem besseren Versorger.
Sicherheit: Geld als guter Versorger
Uns steckt die Evolution noch in den Knochen. Eine Frau sucht sich einen Sexualpartner, der nicht nur genetische Potenz aufweist, sondern vor allem auch finanzielle. Denn schließlich muss der Mann ja, auch nur ganz theoretisch, in der Lage sein, Frau und Kinder zu versorgen.
So altmodisch dieses Familienbild auch wirken mag, so aktuell ist es doch noch immer. Freiwillig oder unfreiwillig schwirrt dieses Bild vom Familienvater als großem Versorger, der mit der Keule loszieht, während die Frau die Höhle auf Vordermann bringt und die Kleinen versorgt, weiter in unseren Köpfen. Wenigstens für den Unterhalt muss der moderne Mann sorgen können, damit ihn die Frau als potenziellen Sexualpartner akzeptiert.
Cash in der Hose: Risiko macht sexy
Was Frauen wollen? Ein spendabler Mann, der nicht nach dem Preis fragt, wenn es um seine Liebste geht, strahlt eine enorme Anziehungskraft auf Frauen aus. Natürlich gehört dazu schon der passende Lebensstil und das richtige Outfit.
Männer, die ihre Scheine zusammengefaltet in der Hosentasche tragen, wirken besonders sexy, denn nicht umsonst sagt man „Einen auf dicke Hose machen“. Denn der richtige Gentleman hat so viel davon, dass ihm das Geld selbst weniger wert ist.
Ein dickes Auto ist immer noch einer der besten Köder für Frauen, denn sie sieht darin das abenteuerliche Leben eines risikobereiten, starken Mannes und den guten Versorger.
Der goldene Mittelweg: Geld nach Maß
Die Bilder vom Versorger und vom leichtsinnigen Spender scheinen sich zu widersprechen. Doch genau im richtigen Maß zwischen Familienvater und Casanova scheint das Geheimrezept für Frauen zu liegen.
Die Studie des Psychologen Daniel Kruger ergab einen Zusammenhang zwischen der finanziellen Potenz eines Mannes und der Zahl seiner Sexualpartner. Großzügige Männer, die vielleicht sogar über ihre Verhältnisse hinaus leben, hatten im Durchschnitt doppelt so viele Sexualpartner in den vergangenen drei Jahren und wünschen sich auch mehr für die Zukunft als ein Mann mit konservativen Finanzstrategien.
Bei Frauen konnte ein solcher Zusammenhang allerdings nicht festgestellt werden. Eine Frau darf also weiter tausend Dinge in ihrer Handtasche haben, ein Mann braucht nur eines: Geld.

