Grillen- Das perfekte Barbeque
So gelingt Ihnen das perfekte Barbeque und Sie sind der Grillheld auf der nächsten Party. Mit diesen Grilltipps werden Steak, Forelle, Zucchini und Marinade so gut, dass sie als Meister des Grillens in die Geschichte eingehen werden. Die besten Tipps zum Grillen, kurz, knackig und saftig.
Bei einem Holzkohlegrill heißt es für das perfekte Barbque zunächst einmal Kohle anzünden. Am besten ist hier ein Anzündkamin (um 15 Euro, Qualität lohnt sich), mit einem Bunsenbrenner oder zur Not festen Grillanzündern geht’s aber auch. Die Kohle am besten treppeförmig anordnen, so entstehen verschiedene Temperaturzonen. Vor dem Grillen Asche wegfächern. Vorsicht: Funkenflug. Ist die perfekte Temperatur erreicht, kommt der Deckel auf den Grill und das Fleisch wird indirekt gegart.
Fleisch richtig grillen – Tipps:
Mageres Fleisch vorher (mit Sonnenblumenöl) einölen, sonst klebt es an. Fleisch am besten nur einmal wenden. Rindfleisch lässt man nach dem Grillen 5 Minuten ruhen. Lamm und Rind können auf Medium oder Rare serviert werden. Hühnchen, Schwein und Pute muss immer gut durch sein. Gepökeltes Fleisch gehört nie auf den Grill, sonst entstehen dort giftige Nitrosamine. Fleisch wenn möglich nicht anschneiden, sieht unschön aus und das Fleisch verliert an Saftigkeit. Wenn Fleisch geschnitten wird, dann immer quer zur Faser.
Vollkommener Quatsch ist es übrigens, Bier über den Grill zu geben. Das wirbelt lediglich Asche auf, die sich aufs Fleisch setzt. Geschmack gibt das Bier nur merklich ab, wenn man das Fleisch damit mariniert.
Tipps für’s Fisch grillen: So gelingt auch die Forelle
Damit ein Fisch beim Grillen nicht zerfällt, benötigt man einen sogenannten Fischbräter. Der Fisch wird auf dem Grill in diesen Fischkorb geklemmt und lässt sich problemlos wenden. Zur Not geht auch geölte Alufolie oder eine Aluschale. Der Fisch ist fertig, wenn das Fleisch undurchsichtig und weiß ist und man es mit der Gabel leicht teilen könnte. Eine Alternative ist das Plank Grilling. Der Fisch wird dabei auf ein Holzbrett (unbehandelt, Holz ohne Harz wie Kirsche, Erle, Apfel, Kirsche oder Weißeiche) gelegt, das vorher in Wasser eingeweicht und eingeölt wurde und dann 30 Minuten bei geschlossenem Grill gegart.
Glückliche Vegetarier: Aubergine, Zucchini und Co. vegetarisch grillen
Beim Grillen ist öfter mal der ein oder andere Vegetarier dabei. Vegetarisch Grillen gelingt leicht mit ein paar Tricks. Aubergine grillen braucht etwas Zeit, da man die Aubergine vorher salzen und 30 Minuten stehen lassen muss. Dann mit Öl betröpfelt auf eine Alufolie legen. Zucchini grillen Sie einfach direkt auf dem Rost oder auf der Alufolie bei mittlerer Hitze für circa 20 Minuten. Spargel sollte man vor dem Grillen bereits kochen. Direkt grillt man Spargel vorsichtig auf dem Rost oder in Alufolie gewickelt. Frischer, roher Mais brennt beim Grillen schnell an, es empfiehlt sich daher in circa 30 Minuten in Aulfolie auf den Grill zu legen oder durch 5-minütiges Vorkochen die Grillzeit zu verringern.
Marinieren, salzen, würzen: Die besten Grillaromen
Vor dem Grillen kann man Steaks marinieren, um ihnen ein starkes Aroma zu verleihen. Das dauert länger als man denkt. Die Marinade dringt pro Tag einen Zentimeter ins Fleisch ein. Rindersteaks müssen so mindestens 4-6 Stunden in der Marinade eingelegt sein, Schweinefilet 3-4 Stunden und Hünchenbrust für 2-4 Stunden. Die Hauptkomponenten sind Öl, Säure und starke Gewürze.
Grillsaucen sind entweder auf Zucker- und Tomate- oder auf Essig und Senfbasis. Soßen mit Honig oder Zucker sollte man erst kurz vor Ende des Grillvorgangs auftragen, da der Zucker sonst dunkel wird. Soßen aus Essig und Senf gibt man einfach direkt über das Fleisch.
Salzen kann man ein Steak durchaus schon während des Grillens. Es verliert kein Wasser, wenn man es während des Grillens salzt oder pfeffert. Allerdings entsteht durch beide Gewürze eine Kruste und der Pfeffer könnte verbrennen. Wenn’s schmeckt, ist nichts dagegen einzuwenden.
Nach dem Grillen ist vor dem Grillen
Niemals sollte man Fleisch auf einem ungereinigten Grillrost anbraten, das ist schädlich für die Ernährung! Nach dem Grillen brennt man den Rost am besten aus und machst ihn mit einer Edelstahlbürste sauber. Nach der Reinigung stets mit Öl einreiben, sonst rostet er schnell. Wenn Zeit ist, Öl in den Rost einbrennen.
